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Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 02.12.2025 Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn Fred & Mammon && Valen & Vice && 05.03., AbendsHach, es war die beste Entscheidung, die er seit langem getroffen hatte. Dieser Nachtclub war irgendwie so… erfüllend und so eine wunderbare Ablenkung. Hier regierte die Sünde, der Spaß und er. Ja, vielleicht war das schon ein Vorgeschmack darauf, wie es sich anfühlen musste, wenn man noch mehr Macht hatte. Mammon schlängelte sich durch die Masse an Personen. Hier nahm er von einer Kellnerin einen Shoot vom Tablett, da konnte er kurz seine Augen von einer wirklich attraktiven Person nicht lassen und kurz danach grinste er schon eine seiner Tänzerinnen an. Es dauerte also ein kleines bisschen, ehe Mammon an den Ort war, wo er ungewollt hatte. Nämlich an sein Piano, was so mitten im Raum stand. Ein Mikrofon hing von der Decke und das Scheinwerferlicht war auf ihn gerichtet. Mammon setzte sich auf den Stuhl und legte seine Finger auf die Tasten, ehe er dann anfing zu spielen und zu singen. Mammon singt Sinnerman Kaum war seine Stimme und das Piano verstummt, hörte man den Jubel und Mammon konnte nicht anders als aufzustehen und zu grinsen. “Für mein sündiges Publikum nur das Beste, nämlich mich.” Meinte er. “Die jetzige Runde geht auf mich, dem Teufelssohn.” Sprach er weiter, ehe er sich wieder vom Piano entfernte und sich den Weg zur Bar durchkämpfte. Naja, ein wirklich Kampf war das natürlich nicht, aber es hatte eben seinen kleinen Preis, wenn man so gut aussah und obendrein noch so eine teuflisch gute Stimme hatte. Heute Abend würde er gewiss wieder nicht allein in seinem Bett sein. Man musste eben Opfer bringen, wenn man seine Gäste glücklich machen wollte und obendrein sie irgendwann in seiner Schuld stehen sollten. An der langen Bartheke angekommen, setzte er sich auf einen der Barhocker, wo sein Barkeeper auch schon ein Glas mit einer sündhaft teuren Flüssigkeit gab. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 06.12.2025 Auch wenn ihr die Reise immer noch etwas in den Knochen steckte, war Fred heute viel zu aufgedreht, um sich einfach ins Bett zu hauen und sich auszuschlafen. Nach jagen stand ihr allerdings nicht der Kopf. Sie hatte es auf ihrer Reise genossen mit ihren Freunden zu feiern und dabei kurz alle störenden Gedanken und Gefühle zu verdrängen. Es war schön gewesen sich einfach nur frei und lebendig zu fühlen. Fred hoffte diesen Zustand auch hier in Los Angeles erreichen zu können. Sie hatte gehört, dass ein neuer Nachtclub eröffnet hatte. Er klang viel versprechend. Es sollte dort ziemlich sündhaft zugehen. Da sollte sie doch durchaus Spaß haben können, auch wenn sie alleine los zog. Fred musste es nur schaffen den Gedanken zu verdrängen, dass sie nichts in einem Luxus Club zu suchen hatte, weil sie für gewöhnlich chronisch pleite war. Viele Kleider besaß Fred nicht, aber sie hatte in ihrem Kleiderschrank dennoch ein Kleid gefunden, was zumindest ansatzweise für einen luxuriösen Club geeignet sein konnte. Sie hoffte, dass man ihr nicht extrem ansehen würde, dass sie sich in dem Kleid nicht extrem wohl fühlte, weil sie mehr der Hosentyp war. Sie hatte sich auch nur gegen eine Hose entschieden, weil sie das Gefühl gehabt hatte, dass man sie in einer ihrer geliebten Jeanshosen nicht in den Club gelassen hätte. Wie durch ein Wunder hatte man Fred in den Club gelassen. Als sie den Club betrat und sah wie brechend voll es war, war sie kurz davor direkt wieder umzudrehen. Wie sollte man denn da bitte an die Bar gelangen? Und wie sollte man irgendwie zur Tanzfläche gelangen? Gerade als Fred verschwinden wollte, setzte Livemusik ein. Die Stimme des Musikers klang vertraut. Verdammt vertraut. Fred legte ihre Stirn in Falten. War das etwa...? Nein, dass konnte doch nicht sein. Fred machte sich daran sich weiter in den Club zu bewegen. Sie schob sich zwischen den Leuten immer weiter nach vorne und erblicke dann tatsächlich Mammon am Piano. Hatte sie sich doch nicht getäuscht! Nun setzte bei ihr Verwunderung ein. Fred fragte sich, warum sie ständig in Clubs auf Mammon traf. Außerdem fragte sie sich warum Mammon so gut singen konnte. Bis der Song vorüber war, stand Fred starr an ihren Platz und betrachtete fasziniert die Performance. Dieses Kribbeln, das sich dabei in ihrem Bauch ausbreitete, bildete sie sich bestimmt ein. Das war sicherlich irgendeine Reaktion darauf, dass sie die letzten Tage dauernd unter Strom gestanden hatte. Die Show endete und Mammon versprach eine Runde zu schmeißen. Na gut, dann würde Fred wohl wirklich noch einen Moment bleiben müssen. Zu einem gratis Drink sagte man nicht „nein“. Kurz überlegte sie, ob sie Mammon auf sich aufmerksam machen sollte oder nicht, aber dann entschied sie sich dafür ihn zur Bar zu folgen. Würde sie sich einen anderen Typen suchen, um Spaß zu haben, würde es sicher nur wieder damit enden, dass Mammon drauf aufmerksam wurde und der andere Kerl mit Pech tot am Boden endete. Das ganze Drama wollte Fred sich ersparen. Abgesehen davon hatte sie Mammon in letzter Zeit hin und wieder vermisst. Also, nicht wirklich ihn. Es war definitiv der Sex gewesen, den sie vermisst hatte. Mehr war das nicht. Ganz bestimmt war es nicht mehr! Fred setzte sich in Bewegung und begab sich an die Bar. Sie stand hinter Mammon und warf kurz ihr offenes Haar über ihre Schulter. Ja, irgendwas hatte sie heute geritten und sie hatte sich ausnahmsweise mal dafür entschieden ihr Haar offen zu tragen. Fred atmete ein letztes Mal tief durch und setzte ein Lächeln auf. „Könnte der Herr mir die Nüsse reichen?“, fragte Fred. Sie hatte keine Ahnung ob Mammon sich noch daran erinnerte, dass sie ihm beim ersten Treffen eine Schale mit Nüssen angeboten hatte. Bevor er Zeit hatte zu antworten, setzte Fred sich nun auf den Hocker neben ihm. „Wann bist du unter die Musiker gegangen?“ RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 11.12.2025 Fred brauchte sich nicht unbedingt wundern, dass sie in den Club kam. Es gab im Grunde nämlich keine Kleiderordnung. Jeder, der einen sündigen Abend haben wollte, war willkommen. Jeder, der auf gute Musik stand, war herzlich willkommen und jeder, der darum bat, dass sein Gefallen erfüllt wurde, war ebenso herzlich willkommen. Somit waren alle willkommen. So einfach war das. Dennoch musste man schon zugeben, dass das Publikum überwiegend aus wirklich gutaussehenden Personen bestanden. Dabei war es egal, ob nun Mensch oder Dämon oder sonst was für ein Wesen. Mammon war nur wichtig, dass sie hier entweder ihr Geld ließen oder sonst irgendwie sündigten, das zu seinen Gunsten war. Tja und für wen kamen all diese Leute? Genau! Um den Clubbesitzer höchstpersönlich zu sehen. Mammon selbst machte es übrigens auch sehr viel Spaß im Rampenlicht zu stehen. Er liebte es, wie das Publikum ihn ansah und sich von seiner Stimme und seinem Spiel auf dem Klavier leiten ließ. So auch diesen Abend. Unterbewusst spürte er, wie jemand Besonderes den Club betrat, aber er beachtete dieses Gefühl einfach nicht und zog seine Show ab. Danach machte er sich auf dem Weg zum Bartresen. Das Gefühl, dass eine bestimmte Person hier war, war erstmal gut verdrängt, zumindest bis er dann diese Stimme hörte. „Könnte der Herr mir die Nüsse reichen? Diese Stimme… sofort lief ein Schauer über seinen Rücken. Ein angenehmer musste er schon zugeben. Langsam drehte sich der Teufelssohn zu ihr herum und was er da sah, ließ ihn kurz stocken. Da stand sie. Fred in einem zauberhaften Kleid. Es passte perfekt zu ihr. Mammon konnte nicht anders als sie genau zu mustern, ehe ihm einfiel, dass er vielleicht auch mal antworten sollte. “Welche Nüsse will die Lady denn haben?” Meinte Mammon mit einem Grinsen. Ja, es konnte zweideutig verstanden werden und ja natürlich erinnerte er sich an die Situation. Mammon gab dem Barkeeper kurz ein Zeichen, dass er eine Schale mit Nüssen bereitstellen sollte. Danach widmete er sich sofort wieder Fred, die fragte seit wann er denn unter die Musiker gegangen war. “Tja… ich hatte eben noch so meine Geheimnisse bis gerade eben gehabt.” Meinte Mammon und konnte nicht anders als sie wieder von unten bis oben hin zu betrachten. “Anscheinend hattest du mir auch noch nicht alles erzählt. Von dem Kleid wusste ich nämlich noch nichts.” Gestand er und im Kopf fing er sofort an Fred von diesem Kleid zu befreien. Oh man… kaum stand sie vor ihm, löste sie auch sofort wieder in ihm etwas aus. Das war doch nicht zu fassen! Kaum merklich schüttelte Mammon seinen Kopf und als der Barkeeper die Schale mit Nüssen hinstellte, bestellte er für Fred einfach auch ein Getränk, ehe er sich erneut wieder Fred widmete. “Und… was verschafft mir die Ehre? Wolltest du nicht mehr Freiraum, den ich dir gewehrt habe?” naja, ob das wirklich so rum war und nicht anders, war mal dahingestellt. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 15.12.2025 Die junge Halbdämonin konnte nicht anders als ein wenig zu schmunzeln, als Mammon sie musterte und scheinbar für einen Moment verlernt hatte zu sprechen. Sie hätte nie im Leben geglaubt, dass sie einen solchen Effekt auf Mammon haben könnte. Er hatte in all den Jahren, die er schon existierte sicherlich schon deutlich attraktivere Wesen gesehen als sie. Warum hätte sie dann glauben sollen, dass er ausgerechnet bei ihr kurz innehalten sollte? Das fühlte sich schon wie etwas Besonderes an. Es gab Fred auch kurz das Gefühl, dass es die Sache wert gewesen war sich in dieses schreckliche Kleid zu werfen. „Welche, die ich mir nicht einfach nehmen kann, wenn ich Lust darauf habe. Sie befinden sich hinter dem Tresen“, erwiderte Fred, die ganz genau verstand worauf Mammon anspielte. Natürlich hatte sie Lust auf die Nüsse, auf die er anspielte, aber das würde sie nicht sofort aussprechen. Fred wollte nicht derart verzweifel wirken. „Nimmst du auch Musikwünsche an? Ich würde gerne 'Piano Man' von Billy Joel hören“, ließ Fred Mammon wissen. Sie bohrte in Sachen Musik nicht weiter nach. Wenn Mammon bisher ein Geheimnis draus gemacht hatte, standen die Chancen sicher schlecht, dass er sich noch weiter in die Karten schauen ließ. Warum also Zeit damit verschwenden mehr Fragen zu stellen? „Ich habe dir von dem Kleid nichts erzählt, weil ich es praktisch nie trage. Ist überwiegend Arbeitskleidung. So ein Notfallteil im Schrank, falls ich mal etwas gehobener aussehen muss, um irgendwo rein zu kommen oder Eindruck zu hinterlassen“, erklärte Fred und zuckte mit den Schultern. Als der Barkeeper nun ein Schälchen mit Nüssen bei ihr abstellte, dankte Fred ihm mit einem Lächeln. „Woher hätte ich denn bitte wissen sollen, dass du hier bist? Ich konnte ja kaum ahnen, dass du neuerdings in Club Livemusik spielst“, merkte Fred an. Sie nahm sich ein paar der Nüsse und aß sie, bevor sie fortfuhr. „Als ich dich dann gesehen habe, habe ich halt entschieden meine guten Manieren nicht zu vergessen und dich anzusprechen. Außerdem wollte ich nicht, dass du irgendjemanden verletzt, nur weil ich mit ihm flirte.“ RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 15.12.2025 Wer entschied, wann jemand attraktiv war? Sein Großvater? Die Gesellschaft, man selbst oder der Andere, der einen ansah? War das wichtig? War es IHR wichtig, ob Mammon vermeintlich schon attraktivere Wesen gesehen hatte oder nicht? Ja, vielleicht gab es da die eine oder andere Frau, die noch attraktiver war, aber Fred war nicht, wie die Frauen gewesen, die Mammon sonst immer getroffen hatte. Fred war… Mammon wollte diesen Gedanken nicht weiterführen. Die Halbdämonin war einfach anders… fertig! Schließlich hatte es doch so gut funktioniert gehabt diese Frau nicht näher an sich heranzulassen. Der Freiraum hatte gut getan und Mammon hatte wieder zu sich selbst gefunden, zu seinem alten ich. Er hatte mit Frauen geschlafen und ja, vielleicht war der eine oder andere Mann auch dabei gewesen und er hatte nicht einmal an sie gedacht. Somit war doch wohl klar, dass Mammon keine Gefühle für Fred besaß, oder? Oder? Lieber sprach Mammon über Nüsse. Die Frage war nur welche eigentlich gemeint waren. Nun, Fred hatte diese Zweideutigkeit sofort verstanden gehabt. Kurz lief ihm ein erregter Schauer über den Rücken als sie davon sprach, dass sie nicht die Nüsse meinte, sie sie sich einfach nehmen konnte, wann sie Lust dazu hatte. Meinte sie damit… Da war wieder dieses komische Gefühl, was er nicht zuordnen konnte. Was hieß nicht zuordnen? Sicher war es nur das vorfreudige Kribbeln sie wieder zu spüren. Das mit ihr was etwas rein körperliches, wie immer. “Wer sagt, dass du die anderen Nüsse nehmen kannst, wann immer du Lust darauf hast? Meinst du nicht, dass da noch jemand ein Mitspracherecht hat?” Ja, das hatte er sich nicht verkneifen können. Ob Mammon Musikwünsche annahm? Mammon beugte sich etwas zu ihr vor, damit sie ja sein Flüstern hören konnte. “Vielleicht, wenn du bitte, bitte sagst?” Flüsterte er ihr zu, ehe Mammon sich wieder zurücklehnte und grinste. Ein Grinsen, was durchaus vielversprechend war. Oh, er stellte sich gerade vor, wie sie beide oben in seinem Penthouse waren, er auf dem Piano spielte und sie nackt sich auf das Piano legte. Wer weiß, was der Abend noch so brachte. Es konnte doch durchaus möglich sein, dass genau das noch eintreffen würde. Was ihr Kleid anging… wow, sie sah darin wirklich gut aus. “Also Eindruck hinterlässt du damit definitiv. Von mir aus kannst du das ruhig öfters tragen.” Gestand er. Dieses Kleid hatte nichts in einem Schrank zu tun. Dieses Kleid musste getragen werden udn am besten von IHR. “Tse… das hier ist nicht irgendein Club indem ich Livemusik spiele.” Musste er das mal klarstellen. “Das hier…” Er deutete nun wieder in den Raum. “... ist mein Nachtclub.” Ob sie das wusste? “Und keine Sorge, ich werde hier niemanden verletzen, außer, es ist ausdrücklich gewünscht oder die Schulden wurden nicht beglichen.” Meinte Mammon. Einen Moment schaute Mammon durch den Club, ehe er wieder zu Fred sah. “Was hältst du davon, wenn wir wohin gehen, wo wir ungestört sind?” Nur sie und er, wo ging das besser als in seinem Penthouse? Doch… würde Fred dem zustimmen? RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 16.12.2025 „Ich bitte dich. Dieser jemand wird nicht widersprechen. Das wissen wir beide“, erwiderte Fred. Als würde Mammon so etwas jemals ablehnen! Sex war doch gefühlt sein liebstes Hobby. Warum sollte er sich dann beklagen, wenn jemand etwas Spaß auf diese Art in die Wege leiten würde? Sie hatte es zumindest noch nie erlebt, dass Mammon mal keine Lust auf Sex gehabt hatte. Dieser verdammte...! Warum musste Mammon sich jetzt vorbeugen und ihr etwas ins Ohr flüstern? Wie sollte sie da cool bleiben? Immer wenn er ihr so nahe war und ihr etwas zu wisperte, fühlten sich ihre Knie ganz weich an und die Härchen in ihrem Nacken stellten sich auf eine angenehme Art auf. Das war doch unfair! „Das werde ich nur in deinen Träumen tun“, behauptete Fred. Allerdings fehlte es ihr ein wenig an Nachdruck in der Stimme, weswegen die Aussage nicht ganz glaubhaft klang. Die Chancen, dass sie heute also noch um irgendetwas bitten würde, standen also gar nicht so schlecht. Es war nur so dahin gestellt, ob es sich dabei wirklich um die Bitte um ein Lied handeln würde. Dann musste Fred etwas lachen. „Das wird definitiv nur in deinen Träumen passieren. Ich bin nicht der Kleidertyp“, verkündete Fred. In Hosen fühlte sie sich weitaus wohler. Kleider schränkten einen halt häufig viel zu sehr in der Bewegungsfreiheit ein, weil viele von ihnen verdammt eng geschnitten waren. „Oh man“, kam es Fred nun über die Lippen. Sie fuhr sich mit einer Hand durchs Haar. „Von all den Clubs, in die ich hätte gehen können, gehe ich natürlich zielstrebig in den, den du hochgezogen hast. Ich sollte aufhören in Clubs zu gehen, wenn ich eigentlich Abstand will“, brummte sie. Am besten ging sie nur noch dann aus, wenn sie sich nicht in Los Angeles befand. Außerhalb dieser Stadt hatte Fred es schließlich noch nicht geschafft Mammon über den Weg zu laufen. „Aber wenn hier niemand verletzt wird, dann kann ich mir ja auch wen anders zum Unterhalten suchen. Dann haut das mit dem Abstand wieder hin“, dachte die Halbdämonin laut. Aber stand sie von ihrem Barhocker auf? Natürlich nicht. Sie blieb brav sitzen und aß noch ein paar Nüsse. Man war sie erbärmlich. Sie schaffte es nicht lässig zu wirken, nur weil sie jetzt ständig an Mammons nackten Körper denken musste. Was stimmte nur nicht mit ihr? Sie war doch sonst nicht so, wenn es um Männer ging! „Hey, ich warte hier noch auf einen Drink! Ohne mein Getränk gehe ich nirgends hin“, hielt Fred fest. Also wirklich. Sah sie so aus als würde sie einen gratis Drink sausen lassen? So weit sollte Mammon sie doch bisher kennen. „Außerdem hatte ich eigentlich gehofft heute noch etwas zu tanzen. Ich komme gerade aus Rio. Da wurde überall getanzt und irgendwie hab ich da jetzt auch Lust drauf.“ Vielleicht konnte sie sich ja versaute Aktivitäten mit Mammon ausreden, wenn sie nicht sofort zustimmte mit ihm zu verschwinden. Vielleicht würde sie sich ja noch wieder darauf besinnen können, dass sie eigentlich die Finger von ihm hatte lassen wollen, damit all ihre neuen Freunde in Sicherheit waren. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 16.12.2025 “Wieso auch? Sex ist eben das Schönste auf der Welt oder siehst du das anders?.” Meinte Mammon. Tja und der Sex mit ihr war… himmlisch könnte man meinen, aber da Mammon eher nur Negatives mit dem Himmel verband, war es angebrachter höllisch zu sagen. War es das Schönste auf der Welt? Natürlich gab es da noch andere wundervolle Dinge. Gute Drinks, schöne Frauen und Männer, Gefallen erfüllen, damit diese dann in seiner Schuld standen und so viel mehr. Doch Sex mit ihr war wirklich bisher das Schönste gewesen. Es war anderer Sex gewesen. Das, was er fühlte, hatte zuvor sonst nie gefühlt gehabt und es war für ihn schwer dieses Gefühl einzuordnen. War es Freude? Nein, es war irgendwie mehr. Aber gut. Hier war gerade nicht der richtige Ort darüber nachzudenken und erst Recht nicht, wenn sie hier war. “Bist du dir da sicher?” Fragte er mit einem noch breiteren Grinsen. Nur zu gern wollte Mammon ihr das Gegenteil beweisen. Er war sich ziemlich sicher, dass wenn er sie an ganz bestimmten Stellen berühren würde, würde sie einknicken. Oh, wie gern würde er sie jetzt packen und mit in sein Penthouse nehmen. Doch Mammon riss sich zusammen. Sie beide hatten sich Freiraum gegeben. Er würde nichts gegen ihren Willen tun. Tja und bisher sah es so aus, als wenn sie nicht wollte, dass sie beide allein waren. “Komisch, dafür dass du nicht der Kleidertyp bist, steht es dir ausgezeichnet.” Musste der Teufelssohn zugeben. “Da du ja noch immer für mich arbeitest, vielleicht sollte ich das als Arbeitskleidung verlangen.” Uh, das war eine ausgezeichnete Idee, die er da gerade gehabt hatte. Würde Fred diese Idee auch so ausgezeichnet finden? Da, sie hatte es gesagt. Sie wollte Abstand haben. War das zwischen ihnen… vorbei? Hatte er es dummerweise geschafft es zu vermasseln? Das hatte er nicht gewollt. Ja, er wollte auch den Abstand um sich selbst zu beweisen, dass er keine Gefühle für sie entwickelt hatte. Doch dass sie immer noch Abstand wollte… was hatte das zu bedeuten? “Ich bin halt anziehen und mein Club deswegen ebenso. Du hast eben einen ausgezeichneten Geschmack, was Männer, also mich, betrifft und was die Clubs, also meinen, betrifft.” Das klang jetzt eingebildet, aber hallo? Er war Mammon und Fred wusste das. Und da war es schon wieder. Sie wollte Abstand und zur Not hieß das für sie auch mit anderen sich unterhalten konnte. Mammon presste die Zähne aufeinander. Es gefiel ihm nicht, aber er riss sich zusammen. “Wenn das dein Wunsch ist… hier soll jeder seinen Begierden nachgehen.” Sprach Mammon. Was sein Begier war? Sie! Sein Wunsch war es ihr nahe zu sein und nicht mit ansehen zu müssen, wie sie sich mit anderen unterhielt. Doch ging Fred? Nein, sie blieb auf ihrem Barhocker sitzen und vergrößerte nicht den Abstand zwischen ihnen. Meinte sie ihre Worte nicht so, wie sie gesagt hatte? Mammon hob eine Augenbraue auf ihre nächste Worte. “Das hält dich davon ab mit mir allein Zeit zu verbringen? Ein Drink und der Drang nach Tanzen?" Fasste der Teufelssohn es knapp zusammen. “Was ist, wenn ich dir verrate, dass oben in meinem Penthouse es noch viel mehr Drinks gibt und ich dir alles am Piano vorspielen würde, was du willst?” Konnte er sie damit locken? “Aber wenn du unbedingt hier unten deinen einen Gratisdrink genießen willst und zwischen all diesen verschwitzten Körpern tanzen möchtest, dann werde ich dich nicht davon abhalten.” Meinte Mammon. Na, für was würde sie sich entscheiden? RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 17.12.2025 „Ach, gutes Essen macht mich auch schon sehr glücklich“, meinte Fred. Ja, gerade versuchte sie sich ständig einzureden, dass sie auch sehr gut ohne Sex mit Mammon auskam. Als sie keine Zeit mit ihm verbracht hatte, war das mit der Zeit auch relativ leicht geworden, aber jetzt, da sie neben ihm saß, wurde es langsam zu einer Kunst sich die Sache weiterhin einzureden. „Natürlich bin ich das“, behauptete Fred. Oh, diese Lüge. Von Sekunde zu Sekunde beschlich sie immer mehr das Gefühl, dass sie am Ende doch nach irgendetwas betteln würde. Aber noch versuchte Fred krampfhaft standhaft zu sein und sich nicht darauf einzulassen heute mit Mammon zu schlafen. Sie wollte weiterhin vernünftig sein und ihre Freunde schützen. Na ja und ein Stück weit sich selbst. Sollte Mammon jemals herausfinden, dass sie ihn die ganze Zeit wegen Willow belogen hatte, würde es böse enden, da war Fred sich sicher. Deswegen wollte Fred am liebsten möglichst weit weg von Mammon sein, wenn er herausfand, was Sache war. Ohne groß zu zögern nahm Fred eine der Nüsse aus ihrer Schale und warf die Nuss nach Mammon, als dieser davon anfing zu reden Kleider zu ihrer Arbeitskleidung zu machen. Davon wollte die Halbdämonin definitiv nichts wissen. „Vielleicht auch einen ganz schlechten“, murmelte Fred. Ja, Mammon sah verdammt gut aus und der Sex mit ihm war extrem gut, aber eine gute Wahl war er sicher nicht. Er war sehr ich-bezogen, mächtig und durchaus gefährlich. Den perfekten Partner würde Fred auf jeden Fall komplett anders beschreiben. Sich also ausgerechnet jemanden wie Mammon auszusuchen, war eine dumme Entscheidung. „Gut, dann weiß ich Bescheid, dass ich in Sachen Begierde Optionen habe.“ Aber gerade entschied sie sich da definitiv für die schlechteste Option. Sie sollte auf jeden Fall aufstehen und gehen, aber sie tat es einfach nicht. Wie konnte sie nur so dumm sein? „Sag bloß dir macht tanzen keinen Spaß!“ Wer zur Hölle tanzte nicht gerne, wenn er feiern ging? War man überhaupt richtig feiern gewesen, wenn man nicht betrunken getanzt hatte? „Aber vielleicht, ganz vielleicht wäre ich bereit davon abzusehen hier zu bleiben.“ Was ganz alleine daran lag, dass die Vorstellung an einen tanzenden Mammon Dinge mit ihren Körper tat. Die Vorstellung ließ eine gewisse Lust in ihrer noch größer werden und deswegen bröckelte ihre Abwehrhaltung immer mehr dahin. „Vielleicht könnte ich mich dazu bewegen lassen mit dir zu kommen, wenn du mir Champagner versprichst. Den wollte ich schon immer mal probieren. Und du musst mir versprechen, dass du mir wirklich einen Song meiner Wahl vorspielst und zwar ohne dass ich mich vorher ausziehen muss oder sonst was tun muss. Plötzliche Rückzieher bei der unbeschränkten Songauswahl werden von mir nicht akzeptiert.“ RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 17.12.2025 Ja, gutes Essen, da war der Teufelssohn dabei. “Wer mag schon kein gutes Essen?” Da musste Mammon ihr Recht geben. “Aber guter Sex ist noch besser.” Musste er sie dann korrigieren. Hatte sie dagegen etwas einzuwenden? Tja und ihre nächsten Worte waren eindeutig gelogen! Okay, was hieß eindeutig? Mammon hatte das irgendwie im Gefühl. Deshalb hob er nun eine seiner Augenbrauen und sah ihr direkt in die Augen. “Ich kenn durchaus diesen Ausdruck. Meist hat die Person dann gelogen.” Offenbarte Mammon ihr. “Aber wenn du dich selbst gern belügst, dann halt ich dich natürlich nicht davon ab.” Sprach er und hob dabei kurz seine Hände. Auch wenn Mammon das nie zugeben würde, er war ein Meister darin, sich selbst zu belügen oder Dinge zu verleugnen. Wie sah es da bei Fred aus? “Hey!” Meinte der Teufelssohn empört als Fred ihn mit einer Nuss bewarf. Soetwas hätte sich nie jemand in der Hölle getraut. Selbst hier auf der Erde hatte das noch nie jemand gewagt. In der Hölle wäre dieser jemand nun einen Kopf kürzer und Fred? Nun, bis auf diesen empörten Ausdruck, passierte da nicht wirklich etwas. “Ich weiß gar nicht, warum du die Idee nicht gut findest.” Verstand er nun wirklich nicht. “Ich mein…du siehst wirklich gut darin aus.” Was sprach also dagegen es als Arbeitskleidung zu verlangen? Sie musste es ja nicht immer anziehen, aber zumindest, wenn sie sich trafen? Fred murmelte etwas, was er nur halb verstand, weil es hier recht laut war und gerade Gemurmeltes durchaus in der Menge untergehen konnte. Mammon verzichtete aber auch darauf nun zu reagieren. Nicht, dass er sich verhört hatte und dann irgendetwas von sich gab, was Fred nur dazu brachte noch von hier zu verschwinden. Er wollte sie keineswegs gehen lassen. “Natürlich. Also meine Angestellten habe ich höchstpersönlich in die Mangel genommen. Unser Barkeeper ist wirklich gut und die Tänzerinnen erst. Falls du aber eher auf das Extreme stehst, kann ich dir auch meine Foltermeisterin vorstellen.” Meinte Mammon. Was er mit ‘unter die Mangel nehmen’ hielt er dabei offen. Für Fred wäre es sicherlich nicht verwunderlich, wenn er zugeben würde, dass er durchaus damit auch Sex meinte. Mammon hatte schließlich nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er auf Sex stand und ihm dabei auch das Geschlecht egal war. Doch jetzt wo sie wieder hier war… da hatte Mammon nur Lust mit ihr zu schlafen. Würde jetzt eine dieser heißen Damen vorbeikommen, er würde es womöglich ablehnen. “Und ob mir Tanzen Spaß macht. Wo sonst kann man so einfach einer anderen Person näher kommen? Außerdem sieht man gleich, wie beweglich jemand ist.” Was schon darauf hindeuten könnte, wie gut sich jemand im Bett bewegen konnte. Moment… hatte er es nun doch geschafft, dass sie vielleicht mit ihm mitkam? “Ich bin ganz Ohr.” Gestand er und sah sie nun noch aufmerksamer als zuvor an. Wie in Dads Namen konnte Mammon sie dazu bewegen mit ihm zu kommen? Was war ihr Wunsch? „Vielleicht könnte ich mich dazu bewegen lassen mit dir zu kommen, wenn du mir Champagner versprichst. Den wollte ich schon immer mal probieren. Und du musst mir versprechen, dass du mir wirklich einen Song meiner Wahl vorspielst und zwar ohne dass ich mich vorher ausziehen muss oder sonst was tun muss. Plötzliche Rückzieher bei der unbeschränkten Songauswahl werden von mir nicht akzeptiert.“ Wie jetzt. Leicht irritiert sah Mammon Fred an, ehe er auflachen musste. “Wie, das sind deine Bedingungen?” Fragte er schmunzelnd. “Mehr nicht?” Das war ja nun wirklich lächerlich und wenn es so einfach war, dann freute er sich jetzt schon darauf gleich mit ihr allein zu sein. Mammon beugte sich wieder zu ihr vor. Diesmal war seine Stimme tiefer und er raunte ihr ins Ohr. “Ich werde dir den besten Champagner zum kosten geben, den du jemals trinken wirst und dir ohne Gegenleistung alles spielen, was du verlangst.” Er bewegte sich wieder zurück und hielt ihr seine Hand hin. “Ich gebe dir mein Wort. Deal?” Sie musste nur noch einschlagen und dann würde er mit ihr hinter die Bar gehen, wo sich auch schon sein Aufzug zu seinem Penthouse befand und dann… dann waren sie endlich allein. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 18.12.2025 „Ich gehe noch weiter. Erst schick essen gehen und danach noch guten Sex haben, ist noch besser“, erwiderte Fred. Allerdings glaubte sie irgendwie nicht, dass Mammon jemals schick mit ihr essen gehen würde. Das hätte für ihn dann sicher zu viel von einem Date und Mammon kam ihr nicht vor wie jemand, der großartig auf Dates ging. Fred konnte nicht sagen warum, aber irgendwie enttäuschte sie dieser Gedanke. Dabei wollte sie doch gar nicht auf ein Date mit Mammon gehen! Das zwischen ihnen war eine körperliche Sache. Sie hatte keine Gefühle für ihn. Warum sollte sie dann auf ein Date mit ihm gehen wollen? Himmel! Irgendetwas lief in ihrem Kopf nicht ganz rund, wenn sie über solche Dinge nachdachte! Vielleicht sollte sie sich einen Therapeuten suchen. „Ich belüge mich nicht selbst“, antwortete Fred schon fast ein wenig zickig. Was sie so sehr nervte? Die Tatsache, dass Mammon sie gerade durchschaute und es ihr unter die Nase rieb. „Wir können ja mal sehen was du von der Idee hältst, wenn du im Kleid auf der Arbeit antanzen musst!“ Moment. Er hatte die Angestellten durch die Mangel genommen? Meinte Mammon das sexuell? Warum störte es Fred auf einen Schlag so sehr, dass Mammon mit all diesen Leuten geschlafen haben könnte? Sie hatten doch nie gesagt, dass so etwas nicht erlaubt war! Was da zwischen ihnen ablief war ja noch nicht mal im Ansatz eine Beziehung. Warum sollte es also dann nicht erlaubt sein mit anderen Leuten zu schlafen? Egal wie sehr Fred sich das alles in Erinnerung rief, in ihr regte sich trotzdem etwas. Irgendeine negative Emotion. Es fühlte sich was wie Eifersucht an. Aber das konnte doch gar nicht sein. Wieso sollte sie auf irgendjemanden eifersüchtig sein? Das konnte also nicht sein. Vielleicht interpretierte sie da irgendetwas falsch. Vielleicht wurde sie nur langsam müde und war deswegen etwas schlechter drauf. „Das ist...gut zu wissen“, kommentierte Fred Mammons Aussage vielleicht ein wenig zu verzögert. Sonderlich begeistert klang sie dabei auch nicht. Irgendwie hatte sie das gerade nicht so unter Kontrolle. Ihren Blick hatte sie ebenfalls nicht ganz im Griff. „Und mit Frauen hab ich es nicht so“, hielt Fred noch fest. „Also, wenn die tanzen gefällt, warum tanzt du denn nicht mit mir?“, hakte Fred nach. Ihr würde es auf jeden Fall mehr Spaß machen mit Mammon zu tanzen als alleine. Ja, notfalls würde sie auch alleine tanzen gehen, aber mit ihm stellte sie es sich schöner vor. Fand er den Gedanken denn nicht erregend sich mit ihr zur Musik zu bewegen? Er hatte ihr doch zuvor Komplimente gemacht, warum wollte er dann nicht die Chance nutzen vor den Augen aller eine Art Vorspiel mit ihr zu betreiben? Na ja, wenigstens war er empfänglich für ihre Bedingungen. Das war vermutlich besser als gar nichts. Es war auch definitiv besser als nichts, dass er ihr jetzt wieder näher kam und mit dieser sexy Stimme mit ihr sprach. Fred lauschte so aufmerksam, wie es ihr möglich war, seinen Worten. Ihr etwas abgelenktes Hirn hatte nicht das Gefühl, dass er ihre Forderungen irgendwie verdrehte oder sie sonst wie versuchte übers Ohr zu hauen, weswegen sie nickte und Mammons Hand ergriff. Sie drückte sie fest und wollte seine Hand aus irgendeinen Grund gar nicht mehr los lassen. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 18.12.2025 “Der Punkt geht an dich.” Meinte Mammon. Wo sie Recht hatte, hatte sie eben Recht. So einfach war das. Würde Mammon mit ihr schick essen gehen? Ja, das konnte er sich durchaus vorstellen. Sie in diesem wirklich heißen Fummel und er, wie immer schick angezogen, in einem dieser exklusiven Restaurants, wo man als Normalo nicht hin kam. Doch, das war durchaus etwas, was irgendwann passieren würde. Solange Mammon sich aber nicht seiner Gefühle bewusst war und diese nur zu gern verleugnete, was die Gefühle zu bedeuten hatten, so lange würde es zu diesem Essen nicht kommen, weil es sich dann wie ein Date anfühlte. Tja und wie Fred schon richtig erkannte. Mammon und Dates? Nein, sowas brauchte er nicht. Er wollte sich nicht binden, sondern wenn einfach nur körperlichen Spaß haben, so wie sie beide einfach. Oh, allein, wie sie behauptete, dass sie sich selbst nicht belog, verriet Fred. Mammon grinste einfach nur wissend. Was er von der Idee hielt, wenn er in einem Kleid zur Arbeit auftauchen musste? “Fabelhaft. Schließlich kann mich keine Kleidung entstellen. Ganz im Gegenteil. An mir wird jedes Teil sogar noch aufgewertet.” Konzerte Mammon und meinte dies wirklich so. Mammon war schließlich nicht nur durch seine Kleidung attraktiv, sondern ebenso auch ohne diese. Als Mammon davon erzählte, dass er seine Angestellte höchstpersönlich unter die Mangel genommen hatte und er sie empfehlen konnte, reagierte Fred irgendwie… komisch. Es hatte fast den Eindruck, dass sie eifersüchtig war. Doch konnte das sein? Schließlich waren sie kein Paar und sie hatten sich Freiraum gegeben. Jeder konnte dem nachgehen, was er wollte. “Bist du… etwa eifersüchtig?” Seine Worte klangen dabei nicht belustigend, sondern eher… besorgt. Das Letzte, was Mammon wollte war ihr in irgendeiner weise weh zu tun. Dabei konnte es ihm doch egal sein, ob sie eifersüchtig war. Nochmals, sie waren KEIN Paar und sie führten auch KEINE Beziehung. Warum kümmerte es ihn dann? “Glück für mich, würde ich sagen.” Meinte er dann nur, als Fred sagte, dass sie es nicht so mit Frauen hatten. “Liegt das nicht auf der Hand?” Fragte der Teufelssohn die Halbdämonin leicht irritiert. “Du meintest doch, dass du dadurch den Abstand zwischen uns vergrößern möchtest.” Zumindest kam das so bei Mammon an. Hatte er es falsch verstanden? Was er jedoch nicht falsch verstehen konnte, war ihre nächste Geste. Mammon hatte es anscheinend geschafft sie davon zu überzeugen, dass sie sich zurückziehen konnten. Als Fred ihre Hand in seine legte und diese nicht mehr wegzog, umschloss Mammon diese und stand auf. Ohne ein Wort zu sagen, zog Mammon Fred zwar bestimmend, aber dennoch sanft mit sich. Mit ihr mit Schlepptau, ging er an der langen Bar vorbei nach hinten, wo schließlich ein Security vor einem Aufzug stand. Als dieser den Teufelssohn sah, ging er einen Schritt zur Seite und die Türen des Aufzugs gingen auf. Immer noch ohne ein Wort zu sagen, fuhren sie mit dem Aufzug nach oben. Die Türen öffneten sich und man sah einen großen sehr stilvoll eingerichteten Raum. In der Mitte von diesem stand ein weiteres Piano. Schaut man die eine Glaswand hinunter, konnte man in den Club sehen, schaute man auf die andere Seite, sah man ein wenig den Nachthimmel. “Fühl dich wie Zuhause.” Meinte Mammon als die beiden nun sein Reich betraten. Fred konnte sich in Ruhe umsehen, während er nun an seine Bar ging und wie versprochen einen teuren Champagner herausholte, sowie zwei Gläser. Er öffnete den Champagner und goss in die zwei Gläser etwas ein. Danach ging er mit beiden Gläsern zu Fred um ihr eines zu überreichen. “Wie versprochen.” Sprach er. “Also… willst du mir jetzt schon verraten, was dein Musikwunsch ist oder willst du mich noch etwas auf die Folter spannen?” RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 19.12.2025 Oh, diese Arroganz. Jedes Kleidungsstück würde von ihm noch aufgewertet werden? Dazu verkniff Fred sich jeden Kommentar. Sie rollte einfach nur mit ihren Augen. Es war ihr immer wieder ein Rätsel wie man ein so großes Ego haben konnte. ...Genau wie es ihr ein Rätsel war, warum sie Mammon so anziehend fand... Bildete sie es sich ein? Oder klang Mammon wirklich besorgt? Das konnte nicht sein. Mammon hatte doch gar keinen Grund sich um sie zu sorgen oder sich für ihre Eifersucht zu interessieren. Das musste Wunschdenken sein. Wunschdenken aus einem Grund, den Fred selbst nicht verstand. „Bin ich nicht“, antwortete Fred fast schon etwas gereizt. Sie wandte ihren Blick von Mammon ab und ließ ihren Blick durch den Raum schweifen. „Ich bevorzuge es nur nicht die Gesichter von den Leuten zu kennen, die du durch die Mangel genommen hast.“ Das stimmte sogar. Aber überwiegend fühlte es sich wirklich an als wäre sie eifersüchtig. Fred wollte sich das nur selbst nicht richtig eingestehen und sie wollte ganz sicher nicht mit Mammon darüber reden. Die Gefahr war zu groß, dass er sich am Ende über sie lustig machte und darauf konnte Fred verzichten. „Ich habe den Abstand nur erwähnt, weil du das Thema aufgebracht hattest. Dir schien es ja wichtig zu sein die Sache mit dem Abstand zu betonen. Ich selbst bin aus freien Stücken zu dir rüber gekommen, als ich dich gesehen habe. Das sollte doch eigentlich deutlich machen, dass ich es nicht schlimm finden würde, wenn du anbieten würdest mit mir tanzen zu gehen.“ Verdammt. Jetzt war sie tatsächlich mal ehrlich und sprach aus, dass sie Zeit mit Mammon verbringen wollte. Wo kam denn diese Ehrlichkeit plötzlich her? Sie hatte doch noch nicht mal einen Schluck getrunken! Da kam es ihr jetzt ziemlich gelegen, dass sie beide einen Moment lang schwiegen. Fred ließ sich von Mammon zu einem Aufzug führen und musste überrascht feststellen, dass ihr der Aufzug und die Security zuvor nicht aufgefallen waren. Sie nahm ihre Umgebung für gewöhnlich deutlich besser wahr. Verdammt. Mammon tat ihr wirklich nicht gut. Wenn sie in seiner Nähe war, wurde sie unachtsam und war irgendwie nur noch auf ihn fokussiert. Das gefiel Fred gar nicht. Sie war doch sonst nicht so besessen von Männern, dass sie durch die bloße Anwesenheit eines Mannes alles andere um sich herum vergaß! Als sie das Penthouse betraten, zog Fred anerkennend eine Augenbraue in die Höhe. Ja, Mammons Reich über dem Club konnte sich definitiv sehen lassen. Aber eigentlich hätte sie das auch nicht wirklich überraschen dürfen. Auf die Aufforderung hin, dass sie sich wie Zuhause fühlen sollte, zog Fred ihre High Heels aus. Sie ließ diese achtlos liegen und spazierte weiter in den Raum hinein. Zielstrebig wanderte sie zu der Glaswand, die den Blick auf den Nachthimmel preisgab. Los Angeles bei Nacht würde für Fred nie an Charme verlieren. Als Mammon dann mit den Gläsern zu ihr trat, nahm Fred ihm dankend eines ab. „Das Problem ist, dass ich inzwischen viel zu viele Ideen habe“, gab Fred offen zu. Ein paar Songs waren vielleicht etwas peinlich und die anderen etwas kitschig. Sie würde es interessant finden Mammon jeden dieser Songs singen zu hören, aber sie konnte sich nicht entscheiden mit welchem sie ihn zuerst nerven wollte. „Falls du etwas zu schreiben hast, könnte ich die Songtitel aufschreiben. Dann könntest du ein Los ziehen“, schlug sie vor und drehte leicht geistesabwesend das Glas in ihren Händen. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 19.12.2025 War sie nicht? Okay, dann hatte Mammon das wirklich falsch interpretiert gehabt. Andererseits… so wie Fred es sagte, klang es doch irgendwie danach. Hach, das war doch einfach nur noch kompliziert! In solchen Momenten vermisste er sein altes Zuhause die Hölle. Da war das viel einfacher. Keine Gefühle und deshalb auch nicht so kompliziert. Doch hier auf der Erde war alles so… so verdammt kompliziert. Es war ja fast schon so als hätte sich Mammon von Gefühle angesteckt. Nein, das konnte nicht sein! Er stand über so etwas. Solche Gefühle war etwas für Schwächlinge. Er war nicht schwach, sondern Mammon, der Teufelssohn! Leicht irritiert sah er Fred an. Ihre Aussage verstand er nicht. “Wieso? Ich mein, wieso siehst du es nicht als Vorteil an? Du könntest von meinem Wissen profitieren.” Das würde jedoch voraussetzen, dass es ihm egal war, sollte Fred an einen seiner Angestellten Interesse zeigen. Wollte er das? Wenn er ehrlich war… nein! Er wollte Fred für sich. Nur für sich allein! Schließlich war er irgendwo ihr Boss. Ja, genau das war der Grund, warum er das nicht wollte. Mehr steckte nicht dahinter. Moment… das wurde ja alles verwirrender. Diese Verwirrtheit sah man ihm auch ein wenig an. “Also für mich klang es danach als wenn dir der Abstand wichtig sei. Also, was willst du nun? Abstand oder keinen?” Wieso konnte sie das nicht einfach sagen? Wieso musste das so kompliziert sein? Es war doch sonst mit niemanden so kompliziert. Wieso verflucht nochmal bei ihr? Zum Glück entschied sich Fred für keinen Abstand zwischen ihnen. Vielleicht lag es aber auch an dem Deal, welchen sie abgeschlossen hatten. Sie würde Champagner bekommen und einen Mammon, der am Piano spielen und singen würde, was sie wollte und er? Er hatte Fred exklusiv nur für sich allein. Niemand würde sonst in sein Penthouse kommen. Okay… was hieß niemand? Kisai konnte und durfte immer, wann er wollte zu ihm kommen. Nur jetzt wäre es ein verdammt schlechter Zeitpunkt. Tja… und dann war da noch seine Schwester Lilith… Diese war momentan nicht da und hoffentlich blieb das so, solange Fred hier war. Er konnte getrost auf ihre Kommentare verzichten. Jetzt wollte Mammon sich sowieso nur auf Fred konzentrieren. Während diese ihre High Heels auszog und sich dem Nachthimmel widmete, hatte Mammon sich um den Champagner gekümmert. Mit zwei Gläsern in der Hand hatte er sich nun zu Fred gesellt, um ihr ein Glas zu geben. Tja und dann war er neugierig, was sich Fred für ein Lied ausgesucht hatte. Doch anscheinend konnte sie sich nicht entscheiden. Ein Los ziehen? Nun war es Mammon, der eine Augenbraue hob. “Das war aber nicht Teil unseren Deals, dass ich ein Los ziehe.” Musste er sie an ihren Deal erinnern. “Also… welcher Song schwirrt dir gerade im Kopf herum?” Während er das sprach, machte sich Mammon schon zu seinem Piano auf, stellte sein Glas auf das Instrument und setzte sich schließlich hin. Erwartungsvoll sah er wieder zur Halbdämonin. “Nun? Was soll ich dir vorspielen?” Das war doch das, was sie wollte, oder? RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 21.12.2025 „Das will ich aber nicht“, erwiderte Fred scharf. Sie wollte nicht von Mammons Wissen profitieren. Sie wollte nicht wissen mit wie vielen Leuten und vor allem mit wem Mammon geschlafen hatte. Fred wollte sich weiterhin einreden können, dass Mammon einfach mit niemand anderen schlief als mit ihr. Wenn sie sich einreden konnte, dass es niemanden sonst gab, dann musste sie sich nicht mit so seltsamen Gefühlen auseinandersetzen. Fred wollte einfach nicht wahr haben, dass es ihr irgendwie nicht passte, dass Mammon mehrgleisig fuhr. Würde sie sich das eingestehen, dann würde sie sich ja auch eingestehen müssen, dass sie tatsächlich eifersüchtig war und es somit wohl doch mehr als nur eine körperliche Sache war. „Ich...“ Ja, was wollte sie eigentlich? Fred wusste es auch nicht mehr so genau. Ja, sie wollte ihre Freunde beschützen, aber sie wollte auch mit Mammon schlafen. Es war alles verdammt kompliziert. Fred hatte schon häufig darüber nachgedacht, aber sie hatte immer noch keinen Weg gefunden, wie sie beide Dinge unter einen Hut bringen konnte. Es war frustrierend und am liebsten hätte Fred geschrien und ihren Kopf gegen eine Wand geschlagen. Sie kam in diesem Punkt einfach nicht weiter und es gab niemanden, der ihr bei dieser Sache helfen konnte. Fred seufzte. „Ich weiß es nicht“, gab Fred nun offen zu. Es war ihr anzusehen, dass es ihr nicht passte, dass sie selbst nicht wusste, was sie wollte. Außerdem war es auch mehr als offensichtlich, dass es Fred nicht passte die ganze Sache auch noch vor Mammon zu zugeben. Wer zeigte schon gerne Schwäche? „Na gut, dann halt nicht.“ Man hatte Mammon eine fiese Ader. Dann musste sie sich wohl doch selbst entscheiden. Irgendwie. Als Mammon sich setzte, nippte Fred noch an ihrem Glas, um noch ein wenig Zeit zu gewinnen. Eine Entscheidung zu treffen fiel ihr nämlich verdammt schwer. Vor allem als Mammon sie auch noch so erwartungsvoll ansah. „Also gut, Celine. Sing mir My Heart Will Go On“, forderte Fred Mammon nun auf. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 22.12.2025 Wow, was war denn mit Fred los? Wieso war ihre Antwort so scharf? Er hatte ihr doch einen Gefallen tun wollen. Nein, ihre Reaktion verstand Mammon so gar nicht und deswegen schaute er sie etwas irritiert an. “Na schön. Dann profitier eben nicht von meinem Wissen.” Meinte Mammon nur. Aber irgendwie… freute ihn auch diese Reaktion. Wieso freute ihn das nur, dass sie anscheinend so eifersüchtig reagierte? Verdammt war das einfach nur veriwrrend. Menschliche Gefühle waren verwirrend. Da war die Hölle einfach viel besser. Aber gut, insgeheim wollte er da aber gar nicht mehr zurück, denn hier auf der Erde gefiel es ihm inzwischen sehr gut. Aber was wollte Fred nun eigentlich? Abstand? Keinen Abstand? Gespannt sah der Teufelssohn Fred an als sie anfing zu sprechen. Doch wurde aus dem gespannten Gesichtsausdruck ein erneuter irritierter Blick. Sie… sie wusste es nicht? “Oh…” Kam nur aus ihm heraus. Na zum Glück fragte sie ihn nicht, was er wollte. Denn dann wäre das ernüchternde Ergebnis im Übrigen das Gleiche. Na gut, rein theoretisch wäre es das Gleiche, aber Mammon wäre nicht Mammon, wenn er seine Gefühle nicht leugnen würde und eben sehr wohl seinen Senf dazugeben würde. Aber er wurde nicht gefragt und so konnte Mammon getrost sich entspannen und musste sich nicht mit diesen Gefühlen auseinandersetzen. Es wurde jetzt sowieso viel besser, denn Mammon hatte es tatsächlich geschafft Fred davon zu überzeugen mit ihm in sein Penthouse zu gehen. Hier, wo sie (fast) ungestört unter sich waren. Wieso fast? Nun, es gab durchaus Personen, die jederzeit auftauchen konnten. Seine rechte Hand und vertrauter Kisai und neuerdings auch seine Schwester Lilith. Doch an diese beiden verschwendete Mammon gerade keine Gedanken. Er hatte gerade sowieso nur Augen für Fred. Diese war jetzt am Zug endlich zu verraten, welchen Song er nun spielen und singen sollte. „Also gut, Celine. Sing mir My Heart Will Go On“ darauf fiel also ihre Wahl und Mammon grinste und positionierte sich nun an sein Musikinstrument. “Eine wirklich ausgezeichnete Wahl. Nicht nur musikalisch, sondern ebenso auch was den Film angeht.” Musste er zugeben. “Besonders gut finde ich den Film ab der Stelle, wo das Schiff mit dem Eisberg kollidiert und man dann die Panik bei allen sieht. Löst immer ein wenig Heimatgefühle in mir aus.” Meinte Mammon. Panik, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit war oft in der Hölle anzutreffen. Für Mammon und alle anderen Höllenwesen wir Musik in den Ohren. “Also gut, dein Wunsch sei mir Befehl.” Meinte er dann noch und legte seine Finger auf die Tasten und fing an zu spielen. Doch er spielte nicht nur, sondern fing auch noch an zu singen. Er mochte das Spiele und Singen sehr und das merkte man ihm auch an mit welcher Leidenschaft er dies tat. Während er spielte, sah er immer wieder zu Fred, wie diese darauf reagierte. Doch jedes Lied endete auch irgendwann einmal und so auch dieses. Als Mammon zuende gespielt hatte, drehte er sich leicht zu ihr. “Und? zufrieden?” RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 23.12.2025 Freds Blick war mehr als überrascht, als Mammon bezüglich ihres Musikwunsches nicht mal im Ansatz protestierte. Ja, er hatte versprochen, dass er alles spielen würde, was sie sich wünschte, aber dennoch hatte Fred erwartet, dass Mammon bei einen solchen Song eine Grenze ziehen würde. Tat er es nicht, weil er sie so sehr ins Bett kriegen wollte? Oder hatte sie ihn einfach falsch eingeschätzt und so etwas störte ihn einfach nicht? Fred würde wohl nie aus diesem Mann schlau werden. Es macht die Sache für Fred nicht leichter, dass Mammon sogar zugaben den Film Titanic zu mögen. Was war denn da bitte los? Fred wusste nicht, was sie dazu sagen sollte und deswegen nahm sie einen großen Schluck Champagner. Auf diese Art konnte sie sich schließlich perfekt um eine Antwort herum drücken. Als Mammon dann seine Lieblingsstelle schilderte, verschluckte Fred sich ein wenig, weil sie lachen musste. Doch bevor sie Mammon darauf hinweisen konnte, dass das eine seltsame Lieblingsstelle war, begann er auch schon zu singen. Die Halbdämonin starrte Mammon ungläubig an. Er leierte das Lied nicht nur herunter, nein, er bemühte sich darum, dass es gut klang. Er steckte Leidenschaft in den Song. Fred konnte nicht anders als einfach nur wie angewurzelt da zu stehen und Mammon fasziniert zu betrachten. Nach und nach verlor Fred sich ein wenig in Mammons Vorführung. Während sie ihn singen hörte, wurde Fred irgendwie warm ums Herz. Aber das lag sicher nur am Song. Sie hatte das Lied schon immer romantisch gefunden und wenn sie es hörte dachte sie auch immer an den Film. Das war ganz sicher der Grund dafür, dass sie so auf die Vorführung reagierte. Als das Lied endete, sah Fred ihn schon beinahe gerührt an. Sie war sich dessen nicht einmal bewusst. Auf Mammons Frage hin, nickte Fred. „Es hat meine Erwartungen übertroffen“, gab die Halbdämonin offen zu. Sie setzte sich nun in Bewegung und setzte sich frech neben Mammon. „Hätte nicht gedacht, dass du dir Filme wie Titanic ansiehst. Dachte dir wären dir zu schnulzig. Mit Liebe hast du es doch sonst nicht so“, merkte Fred an. Sie nippte an ihrem Glas. „Kann man vom Club aus eigentlich hier rein schauen? Oder ist das so eine Situation, dass wir in den Club schauen können, der Club aber uns nicht sehen kann?“, erkundigte Fred sich nun. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 26.12.2025 Tja, da hatte Fred ihn wirklich falsch eingeschätzt. Es störte ihn wirklich nicht. Natürlich gab es durchaus Liedstücke, die er nicht besonders kreativ und eintönig fand, aber diese peppte er einfach mit seiner eigenen Version auf. In der Hölle war es durchaus schon eine kleine Leidenschaft gewesen. Er hatte es nur irgendwann verdrängt gehabt. In der Hölle war für solche Leidenschaften kein wirklicher Platz gewesen und mal ehrlich… in der Hölle gab es fast nur Musikbanausen oder deren Musikgeschmack war einfach nur… unterirdisch. Auch war das nun wirklich keine sonderlich hilfreiche Foltermethode, denn Mammon hasste es schiefe Töne zu spielen oder sich gar zu verspielen. Nein, wenn er sich ans Piano setzte, dann musste es einfach immer perfekt sein bzw. machte er einfach keine Fehler. Das war zumindest seine Wahrheit. Das Lied, welches sich jedoch Fred ausgesucht hatte, war durchaus schwierig, wenn man eben nicht sonderlich gut darin war. Für Mammon natürlich kein Problem. Doch bevor er nun Fred ihren Wunsch erfüllt, hatte er der Halbdämonin verraten, dass er den Film nicht übel fand und verriet sogar seine Lieblingsstelle und wieso sie diese war. Fred hatte gar nicht darauf reagieren können, denn da hatte der Teufelssohn auch schon angefangen zu spielen und zu singen. Während der privaten Aufführung, sah er immer mal wieder zu Fred. Diese blieb aber einfach nur wie angewurzelt stehen und betrachtete ihn so… seltsam. Er wurde ja schon oft angesehen. Entweder war der Blick ängstlich, bewundert, unterwürfig oder andere dieser Merkmale, aber so… nein, bisher hatte ihn so noch nie jemand angesehen. Doch Mammon ließ sich davon erstmal nicht beirren und spielte weiter. Freds Blick wurde sogar irgendwie… sanft und… nein, so ganz konnte er das auch nicht deuten, denn warm ums Herz wurde dem Teufelssohn noch nie. Ja, er hatte ein Herz, was schlug, aber das es wärmer wurde wegen so einer Performance? Nein, sowas kannte er definitiv nicht. Mammon konnte nicht anders als zu grinsen als Fred meinte, dass er ihre Erwartungen übertroffen hatte. “Natürlich habe ich das.” Meinte er nur. Jeden ihre Bewegungen und Schritte behielt er im Auge und hatte natürlich nichts dagegen, dass die Halbdämonin sich nun direkt neben ihn setzte. Es fühlte sich gut an sie so nah bei sich zu spüren. Das lag aber sicher nur daran, dass sie so verdammt gut in dem Kleid aussah. Sie war ja generell sehr attraktiv. „Hätte nicht gedacht, dass du dir Filme wie Titanic ansiehst. Dachte dir wären dir zu schnulzig. Mit Liebe hast du es doch sonst nicht so“ Mammon schmunzelte. “Du siehst das von der falschen Perspektive.” Fing er an zu sprechen. “Durch solche Filmen kann man sehr gut sehen, wie man Menschen durchaus foltern kann. Bei manchen reichte es nur solche schnulzigen Musiken zu spielen, andere kann man wie in den Filmen foltern. Das ist wirklich erstaunlich und auch irgendwo dämlich FIlme zu produzieren, die Sehnsüchte von Menschen zeigt.” Verstand Fred, was er damit meinte? Vielleicht… womöglich… oder gar nicht. War das schlimm? Nein, nicht wirklich. “Sag bloß, dass du auf solche Filme stehst. Du hast es doch auch nicht so mit der Liebe.” Oder hatte er das falsch in Erinnerung? Was die Fenster angingen, die von hier oben offenbarten, was unten im Club geschah, waren eine tolle Sache. “Uh, wir könnten direkt dort Sex haben und keiner würde es da unten je wissen.” Raunte er ihr entgegen und das direkt in ihr Ohr. “Wir sind hier ganz unter uns.” War das eine Drohung oder eher ein Versprechen? Nun, in ihrem Fall ein Versprechen. “Egal, was du gerne mit mir anstellen wollen würdest, es wäre hier oben unser kleines Geheimnis.” Moment… was sagte er denn da? Sie mit ihm? Moment… genau, er hatte das gesagt, weil er damit Sex meinte. Er fühlte sich nur wegen dem Sex zu ihr hingezogen. So einfach war das. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 26.12.2025 „Ich traue mich fast nicht die Frage zu stellen, aber ich tue es trotzdem. Hast du etwa schon mal jemanden mit dem Song My Heart Will Go On gefoltert?“, wollte Fred nun wissen. Das wäre nun wirklich mal eine kreative Art von Folter. Wobei sie selbst dann eher dazu geneigt wäre Leute mit Liedern wie Last Christmas zu foltern. „Nicht ständig, aber hin und wieder sehe ich mir solche Filme ganz gerne an“, gab Fred zu. Es kam wirklich drauf an wie sie gerade drauf war. An manchen Tagen fand sie es schön einen schnulzigen Film anzusehen, um etwas zur Ruhe zu kommen, und manchmal half ihr mehr ein Actionfilm beim Abschalten. Sie war da wirklich nicht auf ein Genre festgelegt. „Und ich habe nie gesagt, dass ich mit Liebe gar nichts anfangen kann. Ich habe dafür gerade eigentlich nur gar keine Zeit. Abgesehen davon bin ich da etwas vorsichtiger geworden. Ich...habe da mal eine schlechte Erfahrung gemacht.“ Himmel. Warum redete sie so viel? Ihre Erfahrungen mit der Liebe interessierten Mammon sicher nicht im geringsten. Wenn sie Pech hatte, würde er sich nur gleich wieder darüber lächerlich machen, wie man sich verlieben konnte. Auf so einen Vortrag hatte Fred definitiv keine Lust. Sie sollte sich also darum bemühen sich ein wenig auf die Zunge zu beißen und nicht weiter ins Detail zu gehen. Um sich also davon abzuhalten sich noch mehr um Hals und Kragen zu reden, nippte Fred an ihrem Champagner. „Hmmm. Interessant zu wissen“, erwiderte Fred. Sie wusste noch nicht, was sie wirklich wollte, aber vollkommen abgeneigt war Fred nicht dort drüben Sex zu haben. Irgendwie war die Vorstellung sexy es dort zu treiben, während es so wirkte als würde jeder sie sehen können. Gott, wenn sie sich das gerade so vorstellte, wurde ihr erst bewusst wie sehr sie eigentlich Sex haben wollte. Da war es wirklich von Vorteil, dass Mammon ein wenig Spaß nie abgeneigt war. Doch dann stolperte Fred über eine Formulierung, die dafür sorgte, dass ihre Augenbraue nach oben wanderte. „Egal was ich mit dir anstellen will? Verdammt, ich hätte dich doch I'm a Slave 4 U von Britney Spears singen lassen sollen, wenn du mir scheinbar so verfallen bist“, neckte Fred den Sohn des Teufels. Sie nahm noch einen Schluck Champagner und stellte ihr Glas dann aufs Piano. „Sag, hast du mich vermisst, als ich mich rar gemacht habe?“, hakte Fred nun nach. Während sie sprach, begann sie damit eine ihrer Hände sanft über Mammons Oberschenkel wandern zu lassen. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 26.12.2025 Glaubte sie das wirklich? Wenn dem so war, dachte sie wirklich, dass er absichtlich falsch spielen würde? Es stimmte schon, dass er die Folter mochte und es stimmte, dass es ihm Spaß machte andere zu quälen. Doch extra deshalb schief spielen und singen? Oh nein, da war ihm seine Leidenschaft dann doch wichtiger. “Nie könnte ich mit Absicht falsch spielen oder singen.” Musste er dann zugeben. “Aber ich meine mich zu erinnern, dass es mal eine Folter gab, wo auf einer Flöte das wirklich schrecklich nachgespielt wurde.” Er konnte sich auch irren, aber andererseits… er war Mammon der Sohn des Teufels. “Wenn du mich fragst, ist die größte Folter für viele Menschen Last Christmas. Wer das geschrieben hat, wollte Menschen foltern.” Zumindest konnte man das durchaus glauben, denn ja, daran konnte er sich definitiv erinnern, dass dies auch mal als Folter eingesetzt wurde. Schon komisch, dass soetwas schon Folter sein konnte. “Ach wirklich?” Jetzt war Mammon dann doch etwas überrascht. Fred schaute sich ab und zu solche Filme an? “Auch um sich für neue Foltermethoden inspirieren zu lassen?” Denn sie würde doch sicher nicht soetwas schauen, weil sie das wirklich toll fand, was sie da sah, oder? Wollte er jetzt darüber nachdenken? Nein und konnte er zum Glück auch nicht, weil sie auch schon mit dem nächsten Hammer kam. Sie war vorsichtiger geworden? Hieß das, dass es da draußen jemanden gab, der sie verletzt hatte? “Ich hoffe, dass du diesen Jemanden wenigstens in seine Kronjuwelen getreten hast, wenn nicht sogar mehr.” Er lachte sie nicht aus. Nun, das hätte er definitiv am Anfang ihres Kennenlernens getan. Da, wo sie ihm noch nicht so… wichtig geworden war. Jetzt jedoch wollte er am liebsten wissen, wer das gewesen war um ihn zu schnappen, ihn runter in den Keller zu bringen und entweder selbst zu foltern oder Fred die Ehre dafür zu geben. Obwohl… nein, er würde entweder selbst foltern, Kisai oder gar seine Foltermeisterin dies erledigen lassen. Als er Fred das letzte Mal jemanden zum Foltern überrascht hatte, fand sie das Geschenk alles andere als gut. “Ich muss zugeben, dass es durchaus erregend ist, wenn nach oben zu einem geschaut wird, obwohl man weiß, dass niemand je sehen wird, was hier oben passiert. Nunja, es gab schon einige Auserwählte, die schon hier oben waren, aber das spielte in diesem Moment keine Rolle. Auch musste er nun mit seinen Worten, die er tatsächlich laut ausgesprochen hatte, nun irgendwie noch etwas Gutes daraus machen. Verdammt, wieso hatten diese Worte schneller seinen Mund verlassen, als er nachdenken konnte? Aber gut, es war ja nur auf Sex bezogen gewesen. So grinste Mammon sie nur frech an und zuckte einmal mit den Schultern. “Tja… Daran hättest du vorher denken können. Es war nur ein Song ausgemacht.” Auf die Sache mit dem Verfallen ging er einfach nicht ein und hatte dies gekonnt überhört. Was Mammon aber nicht einfach so ignorieren konnte, war ihre eine Hand, die über seinen Oberschenkel langsam wanderte. Verfluchte Hölle! Wieso löste so eine kleine und doch eher harmlose Geste so viel in seinem Körper aus? Ach ja! Sein Körper sehnte sich einfach nur wieder danach mit ihr Sex zu haben. Das war die einzige logische Erklärung gewesen. Hatte er sie vermisst? Oh ja! Aber das konnte er sich noch nicht eingestehen. Mammon hatte sich ja selbst beweisen wollen, dass die Halbdämonin ihm nicht so viel bedeutete und hatte deswegen mit anderen geschlafen gehabt. Oh er hatte es wirklich geschafft gehabt, dass er nicht mehr so oft an sie denken musste und dann tauchte sie jetzt einfach heute so in seinem Club auf und schon war da wieder dieses Gefühl. Nein! Er hatte nicht sie vermisst, sondern den Sex mit ihr. Wie gesagt, ein anderer Grund konnte es nicht sein. Um aber nun nicht direkt auf diese Frage antworten zu müssen, hatte Mammon eine clevere Idee. “Wie wäre es…” Fing er an und bewegte seinen Kopf in ihre Richtung. Dabei war sein Gesicht zu ihr gedreht, sodass er mit seinen Lippen haarscharf an ihren Lippen vorbei wanderten, sodass er schließlich mit seinen Lippen an ihrem Ohr waren. “...wenn du es selbst herausfindest.” Raunte er ihr ins Ohr. Man konnte dabei durchaus heraushören, dass er Lust auf sie hatte. Langsam bewegte er seinen Kopf wieder nach hinten, wieder knapp an ihren Lippen vorbei. Oh, wie gern würde er nun seine Lippen auf ihre pressen, aber nein, er wollte dieses kleine Spielchen gerade auskosten. Es war somit auch für ihn eine kleine Folter, aber eine erregende, lustvolle Folter, die er nur zu gern aushielt, einfach, weil er davon ausging, dass Fred darauf anspringen würde und er das bekommen würde, nachdem sein Körper verlangte, nämlich nach ihr. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 27.12.2025 „Wer hat etwas von falsch spielen oder singen gesagt?“, wollte Fred nun wissen. Darauf hatte sie nicht zwangsläufig hinaus gewollt. Aber gut, so sehr wie Mammon von sich überzeugt war, sollte es eigentlich keine Überraschung für Fred sein, dass er den Drang verspürte zu betonen, dass er nur perfekt spielte und sang. „Und die Flötenversion klingt wirklich abartig. Bin ich froh, dass ich die nie gehört habe.“ Blieb zu hoffen, dass es auch so blieb. Nicht, dass irgendwann aufflog, dass sie Mammon die ganze Zeit die Sache mit Willow verheimlicht hatte und er dann auch ihr diese Version vorspielte, um die Folter einzuleiten. „Kannst du Gedanken lesen!? Das Lied halte ich auch für musikalische Folter! Wie kann man sich das nur freiwillig anhören!?“ Verdammt. Warum fand sie es gerade so schön, dass sie einer Meinung waren? Das konnte ihr doch ganz egal sein, ob sie sich verstanden, wenn es bei ihnen nur um Sex ging! Fred schüttelte den Kopf. „Nein, ich schaue sie einfach als seichte Unterhaltung. Manchmal helfen sie mir ganz gut dabei einfach ein wenig abzuschalten“, gab Fred ganz offen zu. Da sah man dann wohl eindeutig, dass bei ihr noch nicht jede Hoffnung verloren war. Ganz war sie der bösen Seite noch nicht verfallen, denn Foltern machte ihr immer noch keinen wirklichen Spaß und nicht alles in ihrem Leben drehte sich um solche Dinge. „Hat sich nie ergeben“, erwiderte Fred knapp. Das alles war lange her, aber es tat immer noch weh und genau deswegen wollte Fred jetzt nicht zu sehr darüber nachdenken. Es würde nur die Stimmung versauen. „So was Ähnliches hab ich auch gerade gedacht“, gab Fred zu. Schaden konnte es ja nicht, wenn sie ehrlich mit Mammon war. Wenn der Sex so gut bleiben sollte, wie er war, dann war es wichtig, dass sie ihm mitteilte, was sie erregend fand und was ihr vielleicht nicht so zusagte. „Ach, vielleicht kriege ich dich ja irgendwann anders mal dazu den Song zu singen.“ Fred zuckte mit den Schultern. Sie war fest davon überzeugt, dass sich da noch weitere Gelegenheiten ergeben würden. Solange es Mammon wichtig war sie ins Bett zu bekommen, standen ihre Chancen vermutlich gar nicht so schlecht. Oh Gott! Wie sehr Fred versucht war Mammon zu küssen, als er ihr so nahe kam und seine Lippen schon beinahe die ihren berührten. Es war so lange her, dass sie sich geküsst hatten und sie hatte seine Lippen auf ihren schon eine Weile vermisst. Sie hatte Mammons Lippen auch an ganz anderen Stellen vermisst. Dennoch nahm Fred ihre ganze Willenskraft zusammen und widerstand der Versuchung sich von Mammon zu diesen Kuss verführen zu lassen. „Hmmm. Was wenn ich es nicht herausfinden will?“, fragte Fred nun. Sie begann ein wenig zu grinsen. „Du hast gesagt, dass wir alles machen, was ich will. Ich will, dass du es aussprichst. Sei ehrlich und sag ob du mich vermisst hast!“, verlangte Fred. Ihr Grinsen wurde noch breiter, denn sie zog nun ihre Hand von Mammons Oberschenkel. „Ich mache erst weiter, wenn du es sagst. Wenn du es nicht tust, stehe ich auf und gehe.“ Damit sollte sie wohl bekommen, was sie wollte. So wie er vorhin geklungen hatte, wollte er sie gerade sehr. |