18.12.2025, 21:47
Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn
“Der Punkt geht an dich.” Meinte Mammon. Wo sie Recht hatte, hatte sie eben Recht. So einfach war das. Würde Mammon mit ihr schick essen gehen? Ja, das konnte er sich durchaus vorstellen. Sie in diesem wirklich heißen Fummel und er, wie immer schick angezogen, in einem dieser exklusiven Restaurants, wo man als Normalo nicht hin kam. Doch, das war durchaus etwas, was irgendwann passieren würde. Solange Mammon sich aber nicht seiner Gefühle bewusst war und diese nur zu gern verleugnete, was die Gefühle zu bedeuten hatten, so lange würde es zu diesem Essen nicht kommen, weil es sich dann wie ein Date anfühlte. Tja und wie Fred schon richtig erkannte. Mammon und Dates? Nein, sowas brauchte er nicht. Er wollte sich nicht binden, sondern wenn einfach nur körperlichen Spaß haben, so wie sie beide einfach.
Oh, allein, wie sie behauptete, dass sie sich selbst nicht belog, verriet Fred. Mammon grinste einfach nur wissend. Was er von der Idee hielt, wenn er in einem Kleid zur Arbeit auftauchen musste? “Fabelhaft. Schließlich kann mich keine Kleidung entstellen. Ganz im Gegenteil. An mir wird jedes Teil sogar noch aufgewertet.” Konzerte Mammon und meinte dies wirklich so. Mammon war schließlich nicht nur durch seine Kleidung attraktiv, sondern ebenso auch ohne diese.
Als Mammon davon erzählte, dass er seine Angestellte höchstpersönlich unter die Mangel genommen hatte und er sie empfehlen konnte, reagierte Fred irgendwie… komisch. Es hatte fast den Eindruck, dass sie eifersüchtig war. Doch konnte das sein? Schließlich waren sie kein Paar und sie hatten sich Freiraum gegeben. Jeder konnte dem nachgehen, was er wollte. “Bist du… etwa eifersüchtig?” Seine Worte klangen dabei nicht belustigend, sondern eher… besorgt. Das Letzte, was Mammon wollte war ihr in irgendeiner weise weh zu tun. Dabei konnte es ihm doch egal sein, ob sie eifersüchtig war. Nochmals, sie waren KEIN Paar und sie führten auch KEINE Beziehung. Warum kümmerte es ihn dann? “Glück für mich, würde ich sagen.” Meinte er dann nur, als Fred sagte, dass sie es nicht so mit Frauen hatten.
“Liegt das nicht auf der Hand?” Fragte der Teufelssohn die Halbdämonin leicht irritiert. “Du meintest doch, dass du dadurch den Abstand zwischen uns vergrößern möchtest.” Zumindest kam das so bei Mammon an. Hatte er es falsch verstanden? Was er jedoch nicht falsch verstehen konnte, war ihre nächste Geste. Mammon hatte es anscheinend geschafft sie davon zu überzeugen, dass sie sich zurückziehen konnten. Als Fred ihre Hand in seine legte und diese nicht mehr wegzog, umschloss Mammon diese und stand auf. Ohne ein Wort zu sagen, zog Mammon Fred zwar bestimmend, aber dennoch sanft mit sich. Mit ihr mit Schlepptau, ging er an der langen Bar vorbei nach hinten, wo schließlich ein Security vor einem Aufzug stand. Als dieser den Teufelssohn sah, ging er einen Schritt zur Seite und die Türen des Aufzugs gingen auf. Immer noch ohne ein Wort zu sagen, fuhren sie mit dem Aufzug nach oben.
Die Türen öffneten sich und man sah einen großen sehr stilvoll eingerichteten Raum. In der Mitte von diesem stand ein weiteres Piano. Schaut man die eine Glaswand hinunter, konnte man in den Club sehen, schaute man auf die andere Seite, sah man ein wenig den Nachthimmel. “Fühl dich wie Zuhause.” Meinte Mammon als die beiden nun sein Reich betraten. Fred konnte sich in Ruhe umsehen, während er nun an seine Bar ging und wie versprochen einen teuren Champagner herausholte, sowie zwei Gläser. Er öffnete den Champagner und goss in die zwei Gläser etwas ein. Danach ging er mit beiden Gläsern zu Fred um ihr eines zu überreichen. “Wie versprochen.” Sprach er. “Also… willst du mir jetzt schon verraten, was dein Musikwunsch ist oder willst du mich noch etwas auf die Folter spannen?”

