30.12.2025, 17:58
Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn
Natürlich überraschte es Fred nicht. Mammon hatte ja auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er der Folter und dem Tod nicht abgeneigt war. Nunja, nicht seinen Tod, sondern dem Tod der Anderen, die es gewagt hatten sich gegen ihn zu lehnen bzw. ihn hintergangen hatten. Ob Fred das gleiche blühen würde? Es war schwer zu sagen, denn Fred war eine ganz andere Sache. Sie hatte in ihm etwas ausgelöst, was bisher niemand geschafft hatte. Unterbewusst war ihm klar, was das für ein Gefühl war. Doch er wollte es nicht wahrhaben, denn dann würde das bedeuten, dass er nicht, wie ihm eingetrichtert wurde, über solchen Gefühlen stand. Das wiederum hieß ja dann, dass er doch schwächer war, als er dachte. Solche Gefühle machten einen Schwach und Feinde könnten diese Schwachstellen ausnutzen. Tja und da er ja in dem Sinne keine Feinde hatte, weil er ja über solchen Dingen stand, konnte er somit nicht diese Gefühle haben. Hach verflucht! Mammon wollte sich damit nun wirklich nicht auseinandersetzen. Wieso auch? Er war hier oben in seinem Penthouse mit ihr zusammen. Sie waren hier allein und beide wollten doch nur das Eine. Beide wollten den Anderen wieder nah an sich spüren. Wieso also sich mit Kleinigkeiten aufhalten, wie irgendetwas zu sagen, was der Andere hören wollte? Was brachte es Fred schon, wenn er sagen würde, dass er sie vermisst hatte? Es waren nur Worte. Tja, aber wenn es wirklich nur Worte waren, warum sagte er es dann nicht? Weil er nicht konnte. Er hatte es erfolgreich geschafft diese Gefühle erstmal zu leugnen und jetzt verlangte sie von ihm, dass er seine eigene Lüge enttarnte? Oh nein, das würde er ganz gewiss nicht und deswegen hatte Mammon auch einen anderen Plan.
Sie wollte wissen, ob er sie vermisst hatte? Oh, das würde sie spüren. So ging er wie eine Raubkatze auf sie zu. Nicht nur für die Halbdämonin war das sehr erregend, sondern auch für Mammon, der nun grinsen musste, als Fred einige Schritte zurück ging, damit er noch länger ihr nachgehen konnte. Doch weit kam sie nicht und so hatte Mammon Fred auch schon gepackt und in einen Kuss gezogen. Ein Kuss, der viel mehr verdeutlichte, wie sehr er sie vermisst hatte, als Worte es hätten tun können. Doch auch ihre Erwiderung machte deutlich, dass es ihr nicht anders ging. Zum Glück sprach sie aber nicht laut aus, dass sie gerade seinen Großvater erwähnt hatte. Gott hatte ganz sicher gar nichts damit zu tun gehabt. Tja und wenn sie dachte, dass es der Teufel sein würde, oh nein. Das hier war vielleicht Zufall gewesen, dass sie heute in seinen Club gekommen war oder doch… Schicksal? Oh nein, Mammon glaubte nicht an so etwas. Was er aber glaubte war, dass es gar nicht mehr so lange dauern würde, bis er mit ihr eins werden würde. Fred wehrte sich kein einziges Mal, weder als er sie geküsst hatte und immer noch tat, sondern als er sie hochhob und zur Glasfront trug und sie dort dagegen drückte.
Nur, als er ihren Kuss unterbrach, sah Fred ihn fast schon beleidigt an. Mammon hingegen grinste nur vielversprechend und hatte dann auch schon Fred gedreht, damit sie nun deutlich die Clubbesucher unten sehen konnte. War es nicht noch reizvoller sich so beobachtet zu fühlen, obwohl man genau wusste, dass keiner davon wissen würde? Ein kleines Geheimnis nur zwischen ihnen beiden. Sie würden es hier treiben und dennoch würde es keiner da unten wissen. Oh… was für ein erregender Gedanke. Doch bevor er hier wirklich weiter machte, musste er wissen, ob sie dem hier wirklich widerstehen könnte. Wenn Fred hier Schluss machen wollte, dann würde Mammon dies akzeptieren. Ja, soweit hatte sie ihn im Griff. Was nur stellte sie mit ihm nur an? Doch Fred verneinte. Sie konnte dem hier nicht widerstehen. Ein breites Grinsen machte sich breit und er merkte, dass sein Herz schneller schlug und das nur wegen diesem kleinen Wort? Doch Mammon konnte gerade nicht denken, sondern ließ sich von Fred führen. Oh verdammt war sie feucht und wie sehr hatte er die Form ihrer Brüste vermisst gehabt? Nein, er hatte SIE vermisst gehabt und das wurde ihm gerade so richtig deutlich. Ein Stöhnen kam aus seinem Mund, als Fred nun seine Erektion berührte. Und verflucht… ihre Worte… wie konnten solche Worte in ihm so viel auslösen?
Lange konnte Mammon es nun nicht mehr aushalten. Er MUSSTE einfach seine Hände nun dafür benutzen um seine Hose zu öffnen. Diese war nun viel zu eng und Mammon fand, dass er sich lang genug gequält hatte. Sein Körper wollte sie spüren? Oh, dann sollte er das auch tun! “Ich will dich und das jetzt!” Gab der Teufelssohn zu und drückte nun mit einer Hand sachte ihren Oberkörper Richtung Glasfront, sodass sie leicht nach vorn gebeugt war um schließlich ohne große Umschweife seine Erektion endlich in sie zu führen. Normalerweise kostete er das Vorspiel mehr aus, aber jetzt und hier? Das Verlangen nach Fred war einfach zu groß gewesen und wenn er ehrlich war, dann hatte er so etwas noch nie zuvor gespürt gehabt. Schon beim ersten Stoß in sie, konnte man ein erleichtertes und natürlich auch weiterhin erregtes Stöhnen von ihm hören. Erleichterung deswegen, weil er endlich seiner Begierde nachgegeben hatte. Oh, Fred war so feucht und es fühlte sich so verdammt gut an in ihr zu sein… nein, es fühlte sich richtig an in ihr zu sein.

