25.02.2026, 14:07
Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn
Fred hatte mit ihrem Gefühl absolut Recht. Hier waren Gefühle mit im Spiel. Mammon konnte sich nicht mehr dagegen wehren bzw. fand er keinen Weg mehr sich diesen zu entziehen. Die Gefühle hatten sich schlagartig mit geballter Gewalt in den Vordergrund gerückt. Er konnte nichts mehr dagegen ausrichten und musste schlussendlich aufgeben und gab sich diesen hin. Es fühlte sich so an als würde er Fred zum ersten Mal richtig berühren, riechen, eben mit allen Sinnen wahrnehmen. Es war gerade alles so viel intensiver und verdammt, was hatte dieses Kribbeln in seiner Magengegend zu bedeuten? Er gab sich diesem Gefühl hin und seine Berührungen war sanft, schon fast liebevoll. Der Kuss war eindeutig zu kurz, aber er wollte nicht nur ihre Lippen schmecken, sondern jede Faser ihres Körpers. Noch so jedes Stückchen ihrer Haut wollte er schmecken und dann war da ihre Hand, die sich bis zu seinem Bauchnabel bewegte und dann wieder nach oben. Wie konnte es sein, dass so eine unschuldige Berührung so viel mehr gerade auslöste als alles, was er jemals zuvor sonst erlebt hatte? Das Kribbeln in seiner Magengegend wurde stärker. Hatte er sich vielleicht einfach nur den Magen verdorben? War das nicht vielleicht plausibler als das er sich hier gerade anfing tatsächlich zu verl… nein Mammon dachte jetzt nicht weiter. Was er zugeben konnte war, dass er etwas für sie empfand, aber in welchem Umfang, das konnte er absolut noch nicht deuten.
Als ihre Lippen seine Brust berührten, schloss er genüsslich die Augen. Er wollte sich voll und ganz auf die anderen Sinne konzentrieren. Eine leichte Gänsehaut machte sich auf seinem Körper breit und als sie dann noch die Innenseite seines Oberschenkels berührte, entwich ihm sogar ein leises Seufzen. Was stellte sie da nur gerade mit ihm an? Dass er sie wieder wollte, war eindeutig zu sehen und zu spüren und die Gefühle, die gerade in ihm herrschten wollten ihr so nah sein, wie es nur ging. Mammon konnte es nicht mehr aushalten. Er wollte sie jetzt, aber nicht auf die Art, wie sonst immer. So legte er seine Hände auf ihre Oberarme und gab ihr zu verstehen, dass sie wieder zu ihm hinauf sollte und dann drehte er sich mit ihr im Bett, sodass sie schließlich unten lag und er über sie. Schon fast fragend sah Mammon Fred an, so als würde er auf ihre Erlaubnis warten, dass er sich mit ihr wieder vereinen durfte.
Und dann… nach ihrer nonverbalen Erlaubnis drang er in sie. Jedoch alles andere als wild oder nur nach dem Motto, dass er sie wollte. Nein, es war langsamer und liebevoller und schon jetzt fühlte sich das Ganze viel intensiver an. Ja, er konnte es nicht oft genug erwähnen. Seine Beckenbewegungen waren viel gefühlvoller und sein Blick ebenso. So, wie Fred war, war sie vollkommen und das in jeder hinsicht. Dieser Sex hier war gleichberechtigt. Sollte sie diese eher ‘harmlose’ und Stellung wechseln wollen, würde er sich bereitwillig diesem Wunsch fügen. In dem Zustand, in dem er sich gerade befand war ihm alles Recht, was sie wollte. Er wollte ihr einfach nur nah sein und das ebenso in jeder Hinsicht. Das hier fühlte sich alles so… neu an und so verdammt gut.

